12
Nov
2008

Das wäre was...

Alle Freunde, die ich hab,
lüd ich zu mir ein,
äß mit ihnen Knabberkram,
tränk mit ihnen Wein,
läs ihnen Geschichten vor,
oder heißt es läse,
säß mit ihnen vor dem Tisch,
bei Rotwein, Brot und Käse.

Gegen Abend würd es doll,
wir stünden oder lägen,
schlügen uns die Bäuche voll,
und stopften uns die Mägen.
Später hingen wir dann rum,
oder heißt es hüngen,
meine Freundin bät ich drum,
mir das Hirn zu düngen.

Recht und Wahrheit böge ich,
ohne dass ich löge,
auf dass mich der liebe Gott
wohl beschützen möge.
All dazu hätt ich größte Lust,
der Champagner flösse,
ohne Rücksicht auf Verlust,
wie ich das genösse.

Ich denk, ihr wisst, um wen es geht,
und jeder der ihn liebt,
der ist froh, der ist froh,
froh, dass es ihn gibt.

Gelobt sei der Konjunktiv!
Ich frag mich, was wohl würde,
wenn dieser schöne Konjunktiv
morgen plötzlich stürbe.

(geklaut von Johann König)
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11
Nov
2008

Herbstgedicht

Ein Blatt fällt in den Teich.
Blätterteig.
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10
Nov
2008

Ich über mich - bescheiden notiert.

"Ein kluger Mensch ist, der, wenn er die Wahl zwischen zwei Zitaten von mir hat, beide wählt."
214mal gelesen

9
Nov
2008

Quo vadis, Halbwahrheit?

Das Gefährliche an Halbwahrheiten ist, dass immer die falsche Hälfte geglaubt wird.
233mal gelesen

8
Nov
2008

7
Nov
2008

6
Nov
2008

Das Erwachen

dicke-ende
290mal gelesen

5
Nov
2008

Der Traum

anfang
248mal gelesen

4
Nov
2008

Das Leben

Leben rückwärts heißt Nebel. Wer also rückwärts durch Nebel geht, hat gelebt.
229mal gelesen

3
Nov
2008

Der Tod

... fragte mich, ob ich genügend Erinnerungen habe, um bereit sei, zu gehen.
"Ja", sagte ich.
Doch er kicherte nur leise und wandte sich ab.
295mal gelesen

2
Nov
2008

Dramatischer Fall von Kevinismus

„Scheiiiißen! Komm rein, Mittagessen!“

(Mutter ruft den kleinen Jason zu Tisch)
365mal gelesen

1
Nov
2008

31
Okt
2008

30
Okt
2008

Schachtelhalmsatz

Ein Schachtelsatz ist, sofern man das Wort in der üblichen Weise interpretiert, wobei allerdings nicht klar ist, wie man es sonst interpretieren könnte, aber der Objektivität halber soll hier eben nicht unerwähnt bleiben, dass es vielleicht auch eine oder sogar mehrere alternative Interpretationen dieses Wortes geben könnte, die nicht mit der in diesem Artikel beschriebenen übereinstimmen, da dieser, wie oben erwähnt, nur die übliche Interpretation des Wortes behandelt, ein Satz, also ein sprachlich-grammatikalisches Konstrukt, das mindestens aus einem Subjekt und einem Prädikat, eventuell auch noch einem Objekt, sowie gegebenenfalls, insbesondere, aber nicht nur, bei Schachtelsätzen, um die es in diesem Artikel ja geht, noch weiteren Satzteilen wie Relativsätzen, Konditionalsätzen und anderen Nebensätzen, deren vollständige Aufzählung, die natürlich prinzipiell möglich wäre, hier zu weit führen würde und daher im Interesse der Kompaktheit dieses Artikels, also desjenigen, den Sie gerade lesen, und der den Begriff des Schachtelsatzes beschreibt, unterlassen wird, besteht, der, wie der Name "Schachtelsatz" ja bereits sagt, aus vielen verschachtelten grammatikalischen Konstruktionen wie Nebensätzen, die ja weiter oben schon behandelt wurden, wenngleich nicht sonderlich ausführlich, da das Thema dieses Artikels ja nicht Nebensätze, sondern Schachtelsätze sind, für die natürlich Nebensätze relevant sind, sonst wären sie ja hier nicht erwähnt worden, aber nicht deren genaue Art, sondern eben nur deren Zahl und insbesondere Verschachtelung, den immer wieder beliebten, insbesondere in der deutschen Sprache aufgrund der durch die in diesem Fall selbstverständlich anzuwendenden deutschen Grammatik vorgeschriebenen Nichtverwendung von Kommas besonders schwer entschlüsselbaren Partizipialkonstruktionen, sowie eventuell weiterer verschachtelbarer Konstruktionen, von denen mir im Moment konkret keine einfällt, die es aber dennoch im Prinzip geben könnte, besteht, und der aufgrund der exzessiven Anwendung der oben genannten grammatikalischen Konstruktionen, auf deren erneute Aufzählung, da sie bereits weiter oben, wenngleich nicht vollständig, aber doch in hinreichendem Maße erfolgt ist, hier verzichtet werden soll, was nicht bedeutet, dass deren Aufzählung an und für sich nicht sinnvoll wäre, aber an dieser Stelle würde sie den Text eben nur, ohne etwas zum Verständnis, soweit es überhaupt bis hier noch vorhanden ist, beizutragen, verlängern, eine Länge und Kompliziertheit erreicht, die dazu führt, dass, was durchaus bei Menschen, die gerne Schachtelsätze verwenden, was sie bei anderen Menschen, sofern diese nicht ausgesprochene Liebhaber von Schachtelsätzen sind, in der Regel nicht besonders beliebt macht, nicht selten vorkommt, dass diese, wie man so schön im übertragenen Sinne sagt, den Faden verlieren, was übrigens wohl auf die altgriechische Sage von Ariadne-Faden zurückgeht, wie ja so viele Dinge, die uns in der heutigen Zeit begegnen, auf griechische Sagen zurückgehen, oder auch auf sonstige antike Wurzeln, wobei ... äh, wo war ich nochmal stehengeblieben?
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Und sonst nichts...?^^
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Hatte auch schon über einen Pitbull nachgedacht.
Tanzlehrer - 27. Aug, 17:57
Flunker nicht. ;)
Flunker nicht. ;)
Tanzlehrer - 20. Aug, 18:28
Danke für dieses schöne...
Danke für dieses schöne Feedback. ;)
Tanzlehrer - 19. Aug, 19:19
Das wäre aber eine Beschneidung!
Das wäre aber eine Beschneidung!
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